Es gibt kein intrinsisches „leicht“: Leichte Probleme sind auf der ersten Ebene oft genauso hart, sie besitzen nur eine Abkürzung (nicht für 2-SAT und Horn, siehe Korrektur K1 in § 1b). Hier steht, wie sich das trennen und messen lässt — ohne zu behaupten, dass es P ≠ NP beweist.
Status der Aussagen: [Rahmen] [Messung] [ausstehend] [offen/Vermutung] [Korrektur]
Alle Messungen auf dieser Seite betreffen kleine n (≤ 20; M10 bis 36 Variablen; M12 Kerne bis 56 Variablen). Asymptotische Sätze tragen bei n ≤ 56 keine Aussage. Der Bereich steht bei jeder Messung dabei. Rechner: M11 tdc3 (~/SAT); M12–M15 tdnb1 (~/Projects/01_ToolsDevler/SAT); M15b Sandbox von Claude (1 Kern).
Härte wird auf drei Ebenen getrennt betrachtet. Es gibt kein intrinsisches „leicht“ — leichte Probleme sind auf Ebene 1 genauso hart, sie besitzen nur eine Abkürzung.
| Ebene | Was | Beispiel |
|---|---|---|
| 1 — idiomatisch | Das direkte Ausschlussverfahren, das unmittelbar aus der Problemstellung folgt. Kein Trick. | Für CNF: Resolution / Davis-Putnam-Elimination |
| 2 — systematische Abkürzung | Eine Struktur, die jede Instanz der Klasse trägt und ein schnelles Verfahren erlaubt. | Linearität bei XOR-SAT → Gauß-Elimination; Mehrheits-Abgeschlossenheit bei 2-SAT |
| 3 — Fund | Eine Eigenschaft, die nur manche Instanzen tragen und die dort ausgenutzt werden kann. | Gauß auf einer 3-SAT-Instanz, deren Lösungsmenge zufällig affin ist |
Trennkriterium zwischen 2 und 3: Die Struktur gilt für alle Instanzen der Klasse — oder nur für einen Anteil.
Die drei Ebenen, geschärft.
Wo der PC-Grad steht. Der PC-Grad über GF(2) wird als Ebene-2-Maß geführt: Er misst, ob eine algebraische Abkürzung beschränkten Grades existiert (Grad bleibt beschränkt, egal wie groß die Instanz wird; weil PC vollständig ist, reicht bei jeder Formel irgendein Grad). [Theorem, Atserias–Ochremiak]: PC über GF(2) ist zugleich ein vollständiges Ebene-1-System, in das das Zählen mod 2 eingebaut ist. Die Charakteristik ist genau die Stelle, an der Ebene-2-Algebra in ein Ebene-1-System einzieht. Ein Gradsprung bei 3-SAT ist deshalb ein negativer Ebene-2-Befund, kein Kostenbefund auf Ebene 1.
Ebene 1 gegen Ebene 2 — der Lückensatz. [Theorem, Atserias–Ochremiak ICALP 2017 / TOCL 2019, Satz 1, Kor. 1] Eine endliche Constraint-Sprache hat entweder Resolutionswiderlegungen konstanter Weite (genau dann, wenn sie beschränkte Weite hat) oder weder subexponentielle beschränkte-Tiefe-Frege-Widerlegungen noch PC über ℝ bzw. SOS sublinearen Grades. Gilt für Sprachen (alle Instanzen), nicht für PC über GF(2). Folge: 2-SAT und Horn sind schon auf Ebene 1 leicht. Den Spalt „Ebene 1 schwer, Ebene 2 leicht“ gibt es nur für Sprachen, deren Abkürzung zählt (lineare Gleichungen, XOR). Die einzige Ebene-2-Abkürzung, die Ebene 1 nicht schon sieht, ist das Zählen.
Zwei getrennte Zutaten der Härte (Ergebnis aus M13–M15b) [Messung]
| Ebene-1-Härte (lokal konsistente Zustände überleben lange) | Fehlen einer idiomatischen Regel (keine Operation mit Defekt 0) | |
|---|---|---|
| 3-SAT | ja | ja |
| XOR | ja (für Resolution) | nein (Minderheit, Gauß) |
| Horn, 2-SAT | nein | nein (UND bzw. Mehrheit) |
Nur 3-SAT hat beide Zutaten.
Weiterentwicklung der Zufalls-Erhaltungsthese [Hypothese, mit gemessenen Teilen] — präzisiert die Kurzfassung „2-SAT dämpft im Volumen, XOR in der Form, 3-SAT lässt durch“, ersetzt sie nicht:
Wo die Lücke jetzt sitzt [offen]
Ist die Ebene-1-Härte von 3-SAT und XOR-SAT bei gleichem Gerüst (gleicher Hypergraph, gleiche Dichte) gleich?
| Ausgang | Folge |
|---|---|
| gleich | Der Unterschied liegt allein in der Existenz der Abkürzung (Ebene 2/3). |
| verschieden | Schon das idiomatische Verfahren trägt einen Unterschied. Dann existiert eine noch unbenannte Ebene-1-Kenngröße mit bekanntem Ort. |
Beide Ausgänge sind informativ: Das Programm ortet, es testet nicht auf Ja/Nein. Der gemessene Ausgang steht in § 3a.
ebene1_dp.py — Ebene 1, Davis-Putnam-Elimination [Messung]n = 10–20 (dichtes Gerüst: n = 10–18) · 30–40 Instanzen je Zeile · Zeit-Deckel 30 s
Gemessen je Instanz: benötigte Information (need = n − log₂ #Lösungen), Größe der größten Zwischenklauselmenge (log2 cnf), Resolutionsweite (breiteste erzeugte Klausel) — in zwei Reihenfolgen: idx (streng idiomatisch) und minres (wenigste Resolventen zuerst). Instanzen, die den Zeit-Deckel erreichen, zählen als „gekappt“; ihr cnf-Wert ist dann nur eine untere Schranke, alle anderen Kennzahlen bleiben voll gültig.
Steigung von log₂ cnf je Variable, idx / minres:
| Gerüst | n · Instanzen | 3-SAT | XOR-SAT |
|---|---|---|---|
| eigene Schwelle (3-SAT α = 4,267; XOR α = 0,918) | 10–20 · 40 | 0,746 / 0,524 | 0,630 / 0,114 |
| gleiches dünnes Gerüst (beide α = 0,918) | 10–20 · 40 | 0,101 / 0,101 | ≈ 0,63 / 0,114 |
| gleiches dichtes Gerüst (beide α = 4,267) | 10–18 · 30 | ≈ 0,75 / 0,529 | ≥ 1,0 / ≥ 0,85 |
idx 7 → 12 (≈ 0,5/Variable), minres 6 → 10 (0,45/Variable); XOR idx 7 → ≥ 10, minres 6 → ≥ 11 (≥ 0,6/Variable; gekappte Werte nur bis zum Abbruch gesehen).minres 0,114 gegen 0,524) verschwindet bei gleicher Dichte und kehrt sich bei OR-Dichte um. Für die zentrale Frage heißt das Ausgang „gleich“ im relevanten Sinn: Es gibt keine Ebene-1-Größe, die 3-SAT gegenüber XOR schwerer macht; die Leichtigkeit von XOR liegt vollständig auf Ebene 2. Das ist verträglich mit den bekannten exponentiellen Resolutionsschranken für zufällige 3-CNF (Chvátal–Szemerédi) und für XOR-/Tseitin-Systeme (Ben-Sasson–Wigderson). [Messung] n ≤ 20Vorbehalte
syn (need minus Summe der Einzelklausel-Bits) ist bei XOR ein Kodierungsartefakt: Jede XOR-Gleichung liefert 1 Bit, ihre vier Klauseln einzeln nur 4 · log₂(8/7) ≈ 0,77 Bit; daraus folgt exakt syn = m · 0,23 (n = 10: 2,06; n = 20: 4,13). Der zuvor notierte „Nebenbefund Synergie“ ist zurückgezogen. Im überbestimmten Bereich (dichtes Gerüst) ist syn bei XOR ebenfalls nicht interpretierbar.m5_inseln.py — Inselstruktur der Lösungsmenge [Messung]n = 8–14
| Familie | Streuung der Inselgrößen |
|---|---|
| XOR-SAT | exakt 0 (Kontrolle bestätigt) |
| 3-SAT | 0,26 → 0,53 |
| 2-SAT | 0,23–0,51 |
m6_affin.py — affine Route auf der Lösungsmenge [Messung]n = 10–20 · 60 Instanzen
Kennzahl fit: Anteil der affinen Hülle der Lösungsmenge, der tatsächlich aus Lösungen besteht (fit = 1: Lösungsmenge ist ein affiner Raum, Gauß greift exakt).
| Familie | Befund |
|---|---|
| XOR-SAT | fit = 1,000 bei allen Instanzen und allen n → Ebene 2. Auch unter Instanzen mit mindestens 4 Lösungen sind 82–100 % echt affin (Kontrolle). |
| 3-SAT, alle Instanzen | Anteil exakt affiner Instanzen 0,43 (n = 10) → 0,27 (n = 20) — fast vollständig trivial, siehe Korrektur. |
| 3-SAT, ≥ 4 Lösungen (160 über alle n) | 10 exakt affin: davon 7 nur ein Würfel aus freien Variablen (fester Kern × {0,1}r, ebenfalls strukturlos), 3 mit echter Paritätsstruktur (≈ 2 %, 95-%-Intervall etwa 0,4–5,4 %). Ab n = 18 keine einzige. |
fit ≥ 0,5) ist noch nicht in trivial/echt zerlegt.gauss_dp.py — affine Route im Ablauf [Messung]n = 10–18 · 30 Instanzen
Drei Varianten auf denselben Instanzen: reines DP; DP mit direkt vorliegenden Einheiten und Äquivalenzen („lokal“, isoliert den Effekt bloßer Unit-Propagation); DP mit Erkennung vollständiger Paritätsmuster (bis 6 Variablen) und Gauß-Kombination über GF(2). Als echter Gauß-Beitrag zählt nur, was nicht schon im Spann der Einheiten und Äquivalenzen liegt.
| Familie | Gauß-Beitrag | Ersparnis in log₂ cnf |
|---|---|---|
| XOR-SAT (Positivkontrolle) | greift bei jeder Instanz sofort (alle n Variablen noch übrig); Steigung (idx) fällt von 0,605 auf 0,114 | +0,64 → +4,61, wächst mit n „lokal“: +0,00 bis +0,15 |
| 3-SAT | echte Paritätsbeiträge in 30–57 % der Instanzen, aber erst bei etwa 4 verbliebenen Variablen, unabhängig von n (Endspiel-Zufall in kleinen Restklauselmengen) | überall exakt +0,00 |
m7_bewegung.py — Bewegung des Lösungsraums [Messung]n = 12–20
Definition: dj = Zahl der Lösungen, die beim Entfernen von Einheit j hinzukommen (Einheit = Klausel bei 3-SAT, ganze Gleichung bei XOR). Exakt per Brute Force, berechnet als Zahl der Belegungen, die nur Einheit j verletzen. Hauptmaß: dist = Zahl verschiedener Werte von d. Design: XOR auf exakt denselben Variablen-Tripeln wie die 3-SAT-Instanz (gepaart, gleicher Hypergraph); die Instanzen sind bitgleich zu ebene1_dp.py.
dist (Median) 10, 13, 15, 17, 18 bei 11, 13, 15, 17, 18 Klauseln (n = 12–20) — fast jede Klausel bewegt den Lösungsraum um einen anderen Betrag. Bei α = 4,267: Median 6 → 9, Maximum 11 → 27.dist.syn in § 3a).dist bei herausgerechneter Lösungszahl negativ an die DP-Kosten: α = 4,267: −0,24, −0,27, −0,30, −0,29; α = 5,0: −0,26, −0,37, −0,24, −0,12 (n = 14–20, 120 Instanzen). Ein erster Lauf mit 60 Instanzen war als „keine Kopplung“ gelesen worden; das Vorzeichen war dasselbe, die Stichprobe zu klein. Für unerfüllbare Instanzen ist der Zusammenhang durch § 3h erklärt (Redundanz); [offen] für erfüllbare Instanzen.m8_nsgrad.py — Nullstellensatz-Grad über GF(2) [Messung]n = 14–20 · 120 Instanzen
Klausel → Polynom (Produkt der Falsch-Indikatoren), Widerlegung vom Grad d per inkrementeller Gauß-Elimination über GF(2). Gauß „lebt“ in diesem System: Die vier Klauselpolynome einer XOR-Gleichung summieren sich modulo 2 exakt zur linearen Gleichung. Geprüft: erfüllbare Instanzen werden nie widerlegt, unerfüllbare immer, XOR immer in Grad 3.
| α | n = 14 | n = 16 | n = 18 | n = 20 |
|---|---|---|---|---|
| 4,267 | 5:39 | 5:31 · 6:7 | 5:14 · 6:16 | 5:2 · 6:38 |
| 5,0 | 4:2 · 5:70 | 4:1 · 5:77 | 5:65 · 6:11 | 5:64 · 6:27 |
dist, Grad) in allen 7 definierten Fällen positiv (+0,05 bis +0,47).dist und Grad läuft über die Zahl der kritischen Klauseln (Klauseln in jedem minimalen unlösbaren Kern; 1 − frac0). Bei herausgerechnetem frac0 bleiben für dist +0,05, −0,27, +0,12, +0,12, +0,16, −0,11 — Rauschen. ρ(dist, frac0) = −0,77 bis −0,93. Die Vielfalt der Bewegung trägt keine eigene Information über den Grad, die bei dieser Auflösung (Grad nur 5 oder 6) sichtbar wäre.m9_kern.py — Beweis gegen Verfahren: DP auf dem minimalen Kern [Messung]n = 14–20
Je unerfüllbare 3-SAT-Instanz ein minimaler unlösbarer Kern (MUS, Streichverfahren); DP (minres) auf ganzer Formel und auf dem Kern, NS-Grad auf beiden. Werte: Median.
| α | n | Klauseln | Kern | log₂ cnf ganz → Kern | Weite ganz → Kern | NS ganz → Kern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4,267 | 14 | 60 | 24 | 8,44 → 4,58 | 8 → 5 | 5 → 6 |
| 4,267 | 16 | 68 | 29 | 9,53 → 4,91 | 9 → 6 | 5 → 6 |
| 4,267 | 18 | 77 | 33 | 10,71 → 5,15 | 10 → 7 | 6 → 7 |
| 4,267 | 20 | 85 | 37 | 11,97 → 5,92 | 11 → 7 | 6 → 7 |
| 5,0 | 14 | 70 | 25 | 9,47 → 4,70 | 8 → 6 | 5 → 6 |
| 5,0 | 16 | 80 | 29 | 10,71 → 5,00 | 9 → 6 | 5 → 7 |
| 5,0 | 18 | 90 | 33,5 | 12,02 → 5,32 | 10 → 7 | 5 → 7 |
| 5,0 | 20 | 100 | 37 | 13,37 → 5,70 | 11 → 7 | 5 → 7 |
frac0, DP-Kosten) ist auf der ganzen Formel 7 von 8 positiv, auf dem Kern 7 von 8 negativ. Ohne Redundanz verhält sich die DP wie der NS-Grad. Auf dem Kern stimmen beide Systeme überein: ρ(NS-Grad, Kern-DP) 8 von 8 positiv (+0,12 bis +0,40).krit ist reihenfolgefrei. Werte bei n = 20 schwanken zwischen Läufen leicht, weil gekappte DP-Läufe ausgeschlossen werden.m10_tseitin.py — XOR ohne Redundanz [Messung]12–36 Variablen · 60 bzw. 20 Formeln je Größe
Tseitin-Formeln auf zufälligen zusammenhängenden 3-regulären Graphen (Expander) und auf Prismengraphen (schmale Baumweite, Positivkontrolle). Die ganze Formel ist der minimale Kern (per Brute Force bis 21 Variablen geprüft: 1,00; einmal 0,98 bei V = 10, erklärbar durch eine Brücke im Graphen).
| Variablen | Expander: Aufblähung Median (q90) / Weite | Prisma: Aufblähung Median (q90) / Weite |
|---|---|---|
| 12 | 0,00 (1,00) / 5 | 0,00 (1,00) / 5 |
| 15 | 0,26 (1,26) / 6 | 0,97 (1,26) / 6,5 |
| 18 | 1,00 (2,00) / 7 | 1,00 (2,00) / 7 |
| 21 | 0,78 (2,51) / 7 | 0,78 (0,88) / 7 |
| 24 | 1,58 (2,58) / 8 | 0,58 (2,63) / 7 |
| 30 | 2,26 (4,03) / 9 | 1,26 (2,74) / 8 |
| 36 | 3,74 (4,76) / 11 | 1,00 (3,00) / 8 |
| Variablen | 3-SAT-Kern | Tseitin (Expander) |
|---|---|---|
| 12 | 0,00 (0,11) / 5 | 0,00 (1,00) / 5 |
| 15 | 0,00 (0,70) / 6 | 0,26 (1,26) / 6 |
| 18 | 0,32 (1,09) / 7 | 1,00 (2,00) / 7 |
| 21 | 0,75 (1,70) / 8 | 0,78 (2,51) / 7 |
NS-Grad 3 in allen 420 Tseitin-Formeln (3-SAT-Kerne: 6–7). Kein Lauf gekappt.
M7–M9: n ≤ 20 · M10: bis 36 Variablen
Grenzen: n ≤ 20 (M7–M9), bis 36 Variablen (M10); DP mit fester minres-Heuristik ist kein kürzester Beweis; Steigungen aus wenigen Punkten.
m11_pcgrad.py — PC-Grad über GF(2) auf den M9-Kernen [Messung]n = 14–20 · tdc3
Konvention: multilinear, Multiplikation x·p nur für Grad(p) < d. Prüfungen sauber: Soundness 464/464, XOR-Gleichungskern 960-mal Grad 3, keine Schrankenverletzung (PC ≤ NS, PC ≤ Kernweite), nichts gekappt.
m12_grosskern.py + m12pc.cpp — großer Kern, erster PC-Gradsprung [Messung]Kerne 24–55 Variablen · tdnb1
C++-Kern: DPLL-Streich-MUS, PC-Abschluss mit AVX2. Lauf: seed 11, 60 Instanzen, dmax 4, 3 GB, 1180 Aufgaben, 38,8 Min. Prüfungen: MUS-Zeitüberschreitungen 0; PC-Abbrüche 3 (Speicher, nur n = 56); Soundness 367/367; DP-Weite < PC-Grad: 0 (DP-Weite Median 11); Tseitin 3:100; XOR-Klauselkern 3:679, 4:8. „≥ 5“ heißt: Der vollständige Grad-4-Abschluss enthält die 1 nicht — exakt, kein Zeitabbruch.
Hauptkurve nach Kern-Variablenzahl (beide α zusammen), Anteil ≥ 5 (eingeschränkte Regel):
| Kern-Var | N | Anteil ≥ 5 |
|---|---|---|
| 0–24 | 69 | 0,00 |
| 25–29 | 85 | 0,00 |
| 30–34 | 93 | 0,02 |
| 35–39 | 105 | 0,35 |
| 40–44 | 94 | 0,63 |
| 45–49 | 98 | 0,81 |
| 50–99 | 143 | 0,98 |
Je α (n | UNSAT von 60 | Kern-Klauseln/Kern-Var | Anteil ≥ 5):
| α | n | UNSAT/60 | Kern-Kl./Kern-Var | Anteil ≥ 5 |
|---|---|---|---|---|
| 4,267 | 24 | 20 | 45,0/22,5 | 0,00 |
| 28 | 25 | 56,0/27,0 | 0,00 | |
| 32 | 22 | 64,0/31,0 | 0,00 | |
| 36 | 22 | 76,0/34,0 | 0,27 | |
| 40 | 26 | 88,5/39,0 | 0,42 | |
| 44 | 16 | 98,0/42,0 | 0,56 | |
| 48 | 23 | 107,0/46,0 | 0,74 | |
| 52 | 24 | 120,5/50,0 | 0,96 | |
| 56 | 27 | 136,0/55,0 | 0,96 | |
| 5,0 | 24 | 45 | 47,0/23,0 | 0,00 |
| 28 | 54 | 55,0/27,0 | 0,00 | |
| 32 | 49 | 64,0/31,0 | 0,02 | |
| 36 | 51 | 77,0/35,0 | 0,12 | |
| 40 | 58 | 88,0/39,0 | 0,50 | |
| 44 | 52 | 97,0/43,0 | 0,62 | |
| 48 | 55 | 110,0/47,0 | 0,80 | |
| 52 | 58 | 120,0/50,0 | 0,95 | |
| 56 | 60 | 135,0/55,0 | 0,97 |
Tseitin (24/30/36/42/48 Variablen): jeweils 3:20.
Grenzen: Grad 4 bis 5 bei n ≤ 55 sagt nichts über die Beweisgröße (d²/n < 1, [Theorem] Impagliazzo–Pudlák–Sgall). Asymptotisch wächst der PC-Grad über GF(2) linear ([Theorem] Alekhnovich–Razborov 2003); M12 zeigt vermutlich den Beginn; Ort des Sprungs und Dichteunabhängigkeit deckt kein Satz.
m12b_konvention.py — volle Multiplikationsregel als Gegenprobe [Messung]tdnb1 · seed 11, 60 Instanzen, ns 36–52, 630 Aufgaben, 119,5 Min.
Frage: Ist der Sprung ein Artefakt der Konvention? eingeschränkt (M11/M12): x·p nur für Grad(p) < d — entspricht dem formalen Standardgrad. voll: x·p auch bei Grad(p) = d, wenn x in jedem Monom höchsten Grades von p vorkommt (multilinear mit Variablenregel); weicht vom formalen Grad höchstens um 1 nach unten ab. (Die semantisch noch stärkere Regel „mal beliebiges Polynom im Quotientenring“ wird nicht verwendet.) Validierung: exakt gleich zu einer unabhängigen Python-Referenz auf 48 kleinen Kernen; 57 erfüllbare Formeln nie widerlegt. Prüfungen: Abbrüche eing/voll 0/4; „voll > eing“ 0; Soundness volle Regel 614/614; XOR-Klauselkern eing 3:379 4:6 → voll 3:382 4:3; Tseitin 3:30 → 3:30.
| Kern-Var | Anteil ≥ 5 eingeschränkt | Anteil ≥ 5 voll | davon zurück auf 4 |
|---|---|---|---|
| 30–34 | 0,03 | 0,03 | 0 von 1 |
| 35–39 | 0,35 | 0,20 | 16 von 37 |
| 40–44 | 0,63 | 0,44 | 18 von 59 |
| 45–49 | 0,81 | 0,68 | 12 von 79 |
| 50–99 | 1,00 | 1,00 | 0 von 56 (53 fertig, 3 Speicherabbrüche) |
Gesamt: von 232 Kernen „≥ 5“ bleiben 182 auch voll „≥ 5“ (78 %); die volle Regel hat in 226 dieser Kerne zusätzliche Zeilen erzeugt (Regel greift, reicht aber nicht). Kein Grad-4-Kern fällt auf 3.
m13_durchlass.py — BDD-Komprimierbarkeit des Lösungsraums [Messung]n = 12–28 · tdnb1 · seed 13, 60 Instanzen, 12 960 Aufgaben, 8,8 Min.
Maß: exaktes reduziertes BDD der ganzen Lösungsmenge (Minimum über 6 Variablenordnungen) geteilt durch das BDD einer echt zufälligen Menge gleicher Größe („Quote“; 1 = so ungeordnet wie Zufall). Typen: 3sat (7 von 8 Mustern erlaubt), rel6/rel5/rel4 (6/5/4 erlaubt, verbotene Muster zufällig), xor3 (4 erlaubt, affin), sat2, später horn3 (7 erlaubt, geordnet, gleiche Klauselzahl wie 3sat). Dichten 0,3–0,9 der eigenen Schwelle (rel-Schwellen geschätzt). Selbsttest gegen Vollaufzählung fehlerfrei. Quote bei festem Raumanteil log₂S/n ∈ [0,5; 0,7), Median:
| Typ | n=12 | n=16 | n=20 | n=24 | n=28 |
|---|---|---|---|---|---|
| 3sat | 0,353 | 0,194 | 0,105 | 0,052 | 0,031 |
| horn3 | 0,320 | 0,183 | 0,098 | 0,050 | 0,032 |
| rel6 | 0,171 | 0,080 | 0,032 | 0,015 | 0,005 |
| rel5 | 0,109 | 0,039 | 0,010 | 0,004 | 0,001 |
| rel4 | 0,063 | 0,023 | 0,004 | 0,002 | 0,000 |
| xor3 | 0,203 | 0,042 | 0,016 | 0,006 | 0,002 |
| sat2 | 0,054 | 0,015 | 0,003 | 0,001 | 0,000 |
Bei [0,3; 0,5): 3sat 0,419/0,258/0,173/0,109/0,071; xor3 0,412/0,167/0,103/0,051/0,026 (Verhältnis 1,0 → 2,7).
m14_dichte.py — Dichte-Sweep [Messung]tdnb1 · seed 14, 60 Instanzen, 17 280 Aufgaben · Kiesel n = 10–16 (kmax 5, ältere Dateiversion); Nachlauf „m14k“: n = 16/20/24, kmax 6
Zwei Maße: DPLL-Knoten (Unit-Propagation, keine Lernklauseln; lösbar und unlösbar) und Kiesel-Zahl k*: kleinstes k, bei dem starke k-Konsistenz die leere Belegung entfernt (Spoiler gewinnt das existenzielle k-Kiesel-Spiel; entspricht nach Atserias–Dalmau der Resolutionsweite). Dichte 0,5–8 der eigenen Schwelle. Selbsttest fehlerfrei. DPLL-Knoten 3-SAT (Median):
| Faktor | α | n=20 | n=30 | n=40 | n=50 |
|---|---|---|---|---|---|
| 0,7 | 2,99 | 6 | 8 | 10 | 13 |
| 1,0 | 4,27 | 6 | 10 | 16 | 26 |
| 1,3 | 5,55 | 5 | 7 | 11 | 14 |
| 3,0 | 12,80 | 3 | 3 | 4 | 5 |
| 8,0 | 34,14 | 3 | 3 | 3 | 3 |
XOR: Spitze flacher (n = 50: Faktor 1,15 → 15 Knoten); rel5: Spitze knapp unter der geschätzten Schwelle (n = 50: 20 Knoten bei 0,7–0,85). Kiesel-Zahl k* (unlösbare Instanzen, Median):
Grenzen: k* hat bei n ≤ 24 nur die Stufen 3 und 4; „hohe Dichte“ ist hier hohe Dichte in α, nicht das Regime n1,4.
m15_abschluss.py — Abgeschlossenheit des Lösungsraums [Messung]n = 12–28 · tdnb1 · seed 15, 60 Instanzen, Faktoren 0,3–0,9, 7200 Aufgaben, 0,6 Min.
Je lösbare Instanz gleichverteilt Lösungen ziehen (exakt aus dem BDD) und bitweise UND, ODER, Mehrheit, Minderheit (x⊕y⊕z) anwenden; Treue = Anteil, mit dem das Ergebnis wieder Lösung ist (nur verschiedene, nicht-triviale Tupel). Basis: Zufallsmenge gleicher Größe (praktisch 0). Selbsttest: Ziehen exakt und gleichverteilt; Polymorphismus-Kontrollen = 1. Anteil Instanzen mit exakt geschlossener Operation:
| Typ | UND | ODER | Mehrheit | Minderheit | N |
|---|---|---|---|---|---|
| 3sat | 0,01 | 0,01 | 0,04 | 0,00 | 1128 |
| horn3 | 1,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1200 |
| sat2 | 0,12 | 0,13 | 1,00 | 0,00 | 1192 |
| xor3 | 0,01 | 0,01 | 0,05 | 1,00 | 1097 |
| rel5 | 0,06 | 0,07 | 0,16 | 0,02 | 1046 |
| rel4 | 0,14 | 0,13 | 0,36 | 0,07 | 941 |
Beste Treue je Instanz (Median): 3sat 0,710/0,720/0,649/0,604/0,569 (n = 12/16/20/24/28); horn3, sat2, xor3 durchweg 1,000; rel5 0,887 → 0,761; rel4 1,000 → 0,888. 3-SAT bei Raumanteil [0,5; 0,7): UND 0,306 → 0,155, ODER 0,339 → 0,128, Mehrheit 0,648 → 0,516, Minderheit 0,118 → 0,007 (n = 12 → 28).
m15b_defekt.py — Defekt pro Klausel [Messung]n = 12–28 · Sandbox von Claude, 1 Kern · seed 15, 20 Instanzen, Faktoren 0,3–0,9, 4487 Messzeilen · Skript noch nicht abgelegt
Je Instanz und Operation: εc = Anteil der Tupel, deren Ergebnis Klausel c verletzt; Vorhersage bei unabhängigen Defekten Tpred = ∏(1 − εc). Typen 3sat, rel5, horn3. 3-SAT, Mehrheit:
| n | T | ∏(1−ε) | T/Vorhersage | ε je Klausel | −ln(T)/m |
|---|---|---|---|---|---|
| 12 | 0,713 | 0,694 | 1,01 | 0,0152 | 0,0138 |
| 16 | 0,733 | 0,729 | 1,01 | 0,0099 | 0,0095 |
| 20 | 0,679 | 0,653 | 1,03 | 0,0099 | 0,0095 |
| 24 | 0,630 | 0,602 | 1,03 | 0,0108 | 0,0099 |
| 28 | 0,562 | 0,518 | 1,04 | 0,0112 | 0,0104 |
Kontrollen: horn3 UND: ε = 0 in jeder Klausel, T = 1 für alle n. horn3 Mehrheit: ε ≈ 0,0033 konstant, T 0,915 → 0,800, T/Vorhersage 1,01. rel5 Mehrheit: ε ≈ 0,006, T/Vorhersage 1,00. Bei UND/ODER/Minderheit auf 3-SAT liegt T/Vorhersage bei 1,2–2,1 (Defekte häufen sich auf denselben Tupeln).
| Blick | 3-SAT | XOR | Horn / 2-SAT |
|---|---|---|---|
| PC-Grad über GF(2) (Kerne) | 4 bis ~34 Kern-Var., dann Sprung auf ≥ 5 (beide Konventionen) | 3 | — |
| Kiesel-Zahl / Weite (n ≤ 24) | 4 im schmalen, mit n wandernden Fenster | 4 im breiten Fenster | (Ebene 1 leicht, Theorem) |
| BDD-Quote | hoch, fällt langsam | niedrig | Horn ≈ 3-SAT (!), 2-SAT niedrig |
| Geschlossene Operation | keine (beste: Mehrheit, fällt mit n) | Minderheit = 1 | UND = 1 / Mehrheit = 1 |
| Defekt pro Klausel (beste Op.) | ε ≈ 0,01, unabhängig | 0 | 0 |
n ≤ 20
| Blick | 3-SAT | XOR-Kontrolle |
|---|---|---|
| Lösungsmenge (M6) | ≈ 2 % echt affin, ab n = 18 keine | 82–100 % |
| Ablauf (Gauß-DP) | Beitrag erst bei ≈ 4 Rest-Variablen, Ersparnis 0 | sofort, Ersparnis wächst mit n |
| Ebene 1 (Länge, Weite) | gleichartig wie XOR | gleichartig wie 3-SAT |
| Ebene 1 redundanzfrei (Kern bzw. Tseitin) [Messung] | Aufblähung ab ~17 Kern-Variablen | gleich oder höher, gleiche Weite |
| Ebene 2 (NS-Grad über GF(2)) [Messung] | 5–7, wachsend (nur NS; PC siehe § 3r) | immer 3 |
Bewegung des Lösungsraums (dist) [Messung] | viele Werte, wachsend | höchstens 2 |
Die Dreiteilung als zusammenhängende Einordnung ist in dieser Form nicht als bekannt belegt; jede Ebene hat aber ein etabliertes Forschungsgebiet.
| Ebene | Gebiet | Quellen |
|---|---|---|
| 1 | Beweiskomplexität | Cook & Reckhow (1979); Chvátal & Szemerédi (1988); Ben-Sasson & Wigderson, „Short Proofs are Narrow“ (2001) |
| 2 | algebraischer CSP-Ansatz | Schaefer (1978); Dichotomie Bulatov / Zhuk (2017) |
| 3 | Backdoors; Generic-Case Complexity; „fünf Welten“ | Williams, Gomes, Selman (2003); Kapovich, Myasnikov, Schupp, Shpilrain (2003); Impagliazzo (1995) |
| „Schraube mit dem Hammer“ | XOR-Erkennung mit Gauß; Resolution über Paritäten | CryptoMiniSat (Soos et al. 2009); Res(⊕) (Itsykson & Sokolov 2014) — superpolynomielle untere Schranken für zufällige 3-CNF sind dort offen |
| 1 (Tseitin) | Beweiskomplexität | Urquhart (1987); Ben-Sasson & Wigderson (2001) — exponentielle Resolutionsschranken für Tseitin auf Expandern (M10) |
| 2 (algebraisch) | Nullstellensatz / Polynomial Calculus | Beweissysteme, in denen Gauß über GF(2) ausdrückbar ist; Clegg, Edmonds, Impagliazzo (1996) für Polynomial Calculus (M8) |
| Clustering | Lösungsraum-Geometrie | rigoros nur für große k (Achlioptas & Coja-Oghlan; Ding, Sly, Sun); für k = 3 nicht-rigoros. Einordnung hier: Clustering ist ein Symptom der fehlenden kurzen Regel, kein eigener Ebene-2-Kandidat. |
| Gerüstvergleich OR vs. XOR | Beweistechnik | ECCC-Bericht 2026/158, „Random 3-CNF formulas are hard for k-DNF resolution“ — leitet die Härte von Zufalls-3-SAT über das XOR-System auf denselben Variablentripeln her |
| Lückensatz, Brücke 2 ↔ 1 | Beweiskomplexität × CSP | Atserias & Ochremiak, Proof Complexity Meets Algebra, ICALP 2017; ACM TOCL 20 (2019), DOI 10.1145/3265985 |
| PC-Grad | Polynomial Calculus | Alekhnovich & Razborov, Proc. Steklov 242 (2003) — Ω(n) für zufällige k-CNF in Charakteristik 2; Ben-Sasson & Impagliazzo, Comput. Complexity 19 (2010) 501–519 — Charakteristik > 2, Gauß-Weite; Buresh-Oppenheim, Clegg, Impagliazzo, Pitassi, Comput. Complexity 11 (2002) — NS-Grad Ω(n/log n) gegen PC-Grad O(1); Mikša & Nordström, CCC 2015; Impagliazzo, Pudlák, Sgall 1999 (Grad → Größe) |
| Weite, Zählen | Kiesel-Spiel, CSP | Atserias & Dalmau, JCSS 74 (2008); Barto & Kozik, JACM 61 (2014) — beschränkte Weite ⇔ kein Zählen |
| Hohe Dichte | Widerlegung | Müller & Tzameret (TC⁰-Frege ab n1,4 Klauseln); Feige & Ofek (Widerlegung ab c·n1,5) |
| Easy-Hard-Easy (M14) | Phasenübergang | Mitchell, Selman, Levesque 1992 |
| Backdoors (Ebene 3) | Parametrisierte Komplexität | Williams, Gomes, Selman 2003 |
Die Prüfstufen [V]/[A]/[S]/[N] und der Volltext zum Literaturstand (beweisgeruest.md, beweisgeruest.bib, luecken.md) liegen noch nicht im Repo; die Unterseite „Beweisgerüst / Literaturstand“ ist deshalb [ausstehend]. Die Quellen oben stammen aus dem Auftrag vom 8. Oktober und sind hier nicht einzeln geprüft.
Nach Schaefer besitzt 3-SAT als Sprache keine der Abschlusseigenschaften, die eine Ebene-2-Abkürzung im algebraischen Sinn liefern. Offen ist allein, ob es jenseits davon eine klassenweite Abkürzung gibt — das ist P vs NP selbst. [offen]
fit ≥ 0,5) in triviale und echte Fälle.indep für XOR pro Gleichung statt pro Klausel zählen — eine saubere Synergie-Kennzahl.krit statt MUS-Größe) und gegen NS-Grad prüfen.idx-Reihenfolge (streng idiomatisch).--dmax 5, wenige Jobs, großes --mem); Laufzeit getrennt nach 4 vs. ≥ 5; Lage der XOR-Vierer nach n.m12_grosskern.py (Expansionsblock: Expansion gegen 4/≥ 5).m15b_defekt.py, ref_voll.py: Dateien liegen nicht im Repo, nachliefern.Frühere Fassungen werden nicht still überschrieben. Was sich gegenüber dem Stand vom 6. Oktober 2026 geändert hat:
| Datum | Vorher | Jetzt |
|---|---|---|
| 07.10. | „Abfall der affinen Abdeckung 48 % → 38 %, Trend ca. −2 % je Variable; Ebene-3-Charakter, schrumpfend“ (m6, n = 8–14) | Im Wesentlichen ein Rückgang trivial affiner Kleinstmengen (1–2 Lösungen). Echte Paritätsstruktur: 3 von 160 Instanzen mit ≥ 4 Lösungen, ab n = 18 keine (§ 3c). |
| 07.10. | „Nebenbefund Synergie“ aus der Spalte syn | Zurückgezogen: bei XOR ein Kodierungsartefakt, exakt syn = m · 0,23 (§ 3a). |
| 07.10. | Implizit: hohe Resolutionsweite als Zeichen fehlender Abkürzung | Weite gilt nur für das jeweilige Beweissystem; XOR hat lineare Resolutionsweite und ist in P (§ 3a). |
| 07.10. | ebene1_dp, n = 8–14, 30 Instanzen: 3-SAT 0,75 / 0,44, XOR 0,52 / 0,15; Information ≈ 0,97 Bit/Variable; „Vergleich noch nicht fair, XOR hat 4,6-mal weniger Klauseln“ | Ersetzt durch Läufe n = 10–20 mit gleichem Gerüst in zwei Dichten (§ 3a). Der Fairness-Vorbehalt ist damit adressiert; neu tritt „gleiches Gerüst ≠ gleiche Information“ an seine Stelle. |
| 07.10. | Hammer-Bild ergänzt um „Struktur wohnt dem Problem inne (2) oder greift erst auf einer gesuchten Darstellung (3)“ | Gestrichen. Trennkriterium ist allein: alle Instanzen vs. ein Anteil. Auch Ebene 2 braucht eine Übersetzung; entscheidend ist, dass sie billig ist (§ 1, Schärfungen). |
| 07.10. (M7) | Variationskoeffizient der Bewegung als Hauptmaß | Falsches Maß (bei XOR nur 0, wenn keine Gleichung redundant ist); Hauptmaß ist dist (§ 3f). |
| 07.10. (M7) | Expansionsunterschied XOR vs. 3-SAT | Artefakt der Vier-Klausel-Kodierung (§ 3f). |
| 07.10. (M7) | Lauf mit 60 Instanzen: keine Kopplung dist ↔ DP-Kosten | Mit 120 Instanzen durchgehend negativ (−0,12 bis −0,37); gleiches Vorzeichen, Stichprobe zu klein gewesen (§ 3f). |
| 07.10. (M8) | Zusammenhang dist ↔ NS-Grad als eigene Information | Läuft über die kritischen Klauseln; bei herausgerechnetem frac0 Rauschen (§ 3g). |
| 07.10. (M9) | „Kern-Steigung 0,22 Bit/Variable“ | Überwiegend Kernwachstum; maßgeblich ist die Aufblähung (§ 3h). |
| 07.10. (M9) | Steigungen in § 3a als Maß der Ebene-1-Härte | Verfahrenskosten inkl. Redundanz, obere Schranken; redundanzfrei bestätigt durch § 3i. |
| 07.10. | Frege als Ebene-3-Kandidat | Frege ist vollständig und gehört auf Ebene 1 (§ 1a). |
| 08.10. (M11/M12) | Fragilität von Ebene 2 (§ 3h) | Gilt nur für NS; in PC stellt sich Gauß fast immer wieder her (959/960; 8 von 687 bei Grad 4, unter voller Regel die Hälfte bei 3). |
| 08.10. (M11/M12) | „NS-Grad 3-SAT 5–7, wachsend“ (§ 3e/3j, § 4) | Wachsend nur in NS; in PC konstant 4 bis ~30 Kern-Variablen, dann Sprung (§ 3l, § 3m). |
| 08.10. (K2) | M11-Lesart „Wachstum ist NS-Eigenschaft“ | Nur für n ≤ 20 haltbar; asymptotisch wachsen beide (Alekhnovich–Razborov). |
| 08.10. (K1) | Kernidee „leichte Probleme sind auf Ebene 1 genauso hart“ | Für 2-SAT und Horn falsch; Ebene-1-schwer genau dann, wenn die Abkürzung zählt (§ 1b). |
| 08.10. (K3) | „XOR ist auf Ebene 1 nicht leichter“ | Systemabhängig; falsch für PC über GF(2) und Res(⊕)/Gauß (§ 3a). |
| 08.10. (K4–K8, K10–K12) | Literaturangaben und Formulierungen | Siehe Liste in § 5. |
| 08.10. (K9) | Frege-Wand und Zufalls-Erhaltungsthese für jede Dichte | Nur (fast) lineare Dichte; ab n1,4 Klauseln kurze TC⁰-Frege-Widerlegungen (§ 1b). |
| 08.10. (M13/M15) | „Asymmetrie 7:1 erzeugt Härte“ | Nur zusammen mit fehlender Ordnung (Horn-Gegenbeispiel). |
| 08.10. (M13) | „Lösungsraum von 3-SAT ist inkompressibel“ | Nur relativ: BDD-Quote fällt auch bei 3-SAT; Horn gleich hoch; BDD sieht Gauß nicht (§ 3n). |